1. FC Tresenslautern ----------------- Dynamo Tresen - Dreibeiner --- Bunte Liga Finale - 10.07.2010

Klaus in Aktion: Entschlossenheit und ein gutes Last-Kraft-Verhältnis

2:1 - Unglaublich aber wahr. Der Tresen ist Meister. Da Spielberichte nur nüchtern geschrieben werden dürfen, müssen wir darauf noch ungefähr zwei Tage warten. Obwohl man auch jetzt schon einiges erzählen könnte; beispielsweise wie Klaus die Kugel in der 87. Minute mit einer erotischen Fußbewegung in die Maschen schmiegte...

Tore: 0:1 Kastl (12., Sigurvinsson)

         1:1 Holger (63.)

         2:1 Klaus (87., Holger)

Der (Start-)Tresen: Christian - Volker - Henrik, Ralf - Urs, Schenki, Kai, Holger - Daniel, Flo, Klaus

Joker: Andreas, Carsten, Frank, Markus, Reiner, Ron

Meister

K.o.-Sieg im Viertelfinale ---------------- Dynamo Tresen - Friendly Fire FC --- Bunte Liga Viertelfinale - 24.06.2010

Durch einen 4:2 (1:1)-Erfolg gegen Friendly Fire FC steht Dynamo Tresen im Halbfinale der Bunten Liga. Der Tresen war gegen den leicht favorisierten FFFC über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Zwei Tresen-Tore unmittelbar nach der Halbzeit bedeuteten letzlich die Vorentscheidung. In der Vorschlussrunde trifft der Aufsteiger nun auf Inter Filos.

 

Spielbericht folgt


Der (Start-)Tresen: Christian - Volker - Kai, Ralf, Henrik - Thomas, Schenki, Urs - Holger - Sebastian, Daniel

Joker: Klaus, Andy, David, Reiner, Atti, Bolze, Ron

Tore: 1:0 Urs (14.)

         1:1 Komljenovic (31., Furtok)

         2:1 Holger (46., Klaus)

         3:1 Klaus (48., Daniel)

         4:1 Sebastian (60., Daniel)

         4:2 Falkenmayer (83., Penksa)

Zurück auf der Siegerstraße ----------------- Dynamo Tresen - Alcazar --- Bunte Liga Gruppe B - 15.05.2010

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge kam Dynamo Tresen zum Abschluss der Gruppenphase gegen Alcazar zu einem 3:1 (1:0). Der Aufsteiger zeigte sich formvollendet, kontrollierte Ball und Gegner und machte seine Tore zum richtigen Augenblick. Damit ist die Viertelfinalteilnahme des Tresens gesichert, während Alcazar weiter um den Klassenerhalt zittern muss.

Der (Start-)Tresen: Christian - Ralf - Carsten, Kai - Thomas, Schenki, David, Andy - Sebastian - Andreas, Klaus

Joker: Markus, Urs, Frank, Reiner

 

1:0 Sebastian (37., Ralf)

2:0 Schenki (54.)

2:1 Tschiskale (78., Emmerling)

3:1 Sebastian (80., Ron)

Der Tresen erliegt der Verlockung ----------------- Dynamo Tresen - Lok Libuda --- Bunte Liga Gruppe B - 11.04.2010

Im sechsten Ligaspiel handelte sich Dynamo Tresen gegen Lok Libuda mit 0:3 (0:1) die erste Niederlage ein. Gegen eine physisch starke und gut sortierte Lok-Elf fand der Tabellenführer kein Rezept und ging schließlich als verdienter Verlierer vom Platz. Der Tresen präsentierte sich zwar diskussionsfreudiger als der Gegner, konnte daraus jedoch wenig fußballerisches Kapital schlagen.

Der (Start-)Tresen: Christian - Volker - Henrik, Kai - Thomas, Schenki, Bolze, Ron - Sebastian - Klaus, Florian

Joker: Holger, Andy, Andreas

0:1 Dickel (17., MacLeod)

0:2 Raducanu (63., Foulelfmeter, Raducanu)

0:3 Zorc (88., Kutowski)

Ligaspiel (28.03.10) 1. FC Torpedo Pipe 04 : Dynamo Tresen --- 2:3

Spielbericht gibt's nicht.

Pokalspiel (1. R., 21.03.10) Dynamo Tresen : Deportivo La Colonia --- 7:0

In einer Regenpartie, bei der auch Fritz Walter lieber zu Hause geblieben wäre, setzt sich der Tresen gegen den Aufstiegsaspiranten Deportivo la Colonia standesgemäß mit 7:0 durch. Der Außenseiter zeigte sich in der 1. Spielhälfte engagiert und kam durchaus einige Male vors gegnerische Tor, dennoch gingen die Teams mit einem Zwischenstand von 2:0 in die Kabinen. Spätestens in Spielhälfte 2 machte sich die Routine des Tabellenführers deutlich bemerkbar.

Ein Kuriosum am Rande: Tresen-Oldie Andy Kroeber erzielte eine Hälfte seines Doppelpacks durch einen ansehnlichen Schlenzer mit dem linken (!) Fuß, der laut Sportslab-Datenbank nur zum Stehen gedacht ist.

Testspiel (17.03.10) Dynamo Tresen : Lokomotive Grüngürtel --- 6:3

Spielbericht gibt's nicht.

Der Tresen dreht das Spiel ----------------- Dynamo Tresen - Zeugen Yeboahs --- Bunteliga Gruppe B - 29.11.2009

Im Duell der beiden Aufsteiger behielt Dynamo Tresen gegen die Zeugen Yeboahs letztlich mit 3:2 (0:2) die Oberhand und erreichte den vierten Sieg in Folge. Noch zur Halbzeit sah es eigentlich nach einem Erfolg der Zeugen aus, die mit zwei Toren führten. Nach Wiederanpfiff agierte der Tresen jedoch wie ausgewechselt und zeigte sich spielfreudig und effektiv zugleich.

Dem erfolgreichen Saisonauftakt zum Trotz schickte der Tresen auch am vierten Spieltag eine runderneuerte Startelf auf den Platz. In der Abwehr ersetzten Ralf und Carsten die verhinderten Volker (Familienfest) und Bolze (Sonderurlaub). Im Mittelfeld fehlten diesmal Schenki (Militärdienst) und Ron (auf der Bank). Für sie spielten David und Urs. Immerhin konnte das erfolgreiche Sturmduo Daniel und Klaus zum zweiten Mal in Folge gemeinsam auflaufen.

Im mit Spannung erwarteten „Duell der Aufsteiger“ trafen auf der Jahnwiese zwei Teams aufeinander, deren Saisonstart nicht unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während die Zeugen Yeboahs in den bisherigen Partien nur einen Punkt erreichten, hatte der Tresen seine bisherigen Spiele ausnahmslos gewonnen. Auch in der Kunst des Origami wenige geübte Zeitgenossen konnten also anhand der Papierform die Favoritenrolle des Tresen leicht ablesen. Im Spielgeschehen war zunächst allerdings kein großer Unterschied auszumachen. Der Tresen verlagerte das Spiel zwar geschickt im Mittelfeld, agierte insgesamt aber zu behäbig, um ernsthafte Torgefahr zu entfalten. Die Zeugen standen defensiv kompakt und setzten auf schnelle Konter. Ein Konzept, dass gut vorgetragen wurde und in der elften Spielminute die Führung ermöglichte. Ralf schoss bei einem Befreiungsschlag seinen Gegenspieler an, der den Ball geschickt mitnahm und Christian mit einem Aufsetzer aus 14 Metern überwinden konnte. Die Zeugen waren nun obenauf und Christian musste sein ganzes Können aufbieten, um dem Tresen den zweiten Gegentreffer zu ersparen (20.). Außer einigen Fernschüssen von David und Holger war vom Favoriten in dieser Phase nichts zu sehen. Kurz vor der Pause erhöhten die Zeugen dann sogar auf 2:0: Gut getretene Freistoßflanke von links, Kopfball gegen die Laufrichtung des Keepers. (40.). Der Tresen antwortete mit wütenden Angriffen und scheiterte bei Sebastians Versuch aus 20 Metern an der Latte. Es war die letzte Aktion der ersten Hälfte.

Nach einigen klärenden Worten in der Pause, begann Dynamo Tresen die zweiten 45 Minuten mit deutlich mehr Elan und durfte nach wenigen Augenblicken den Anschlusstreffer bejubeln. Nach einem weiten Einwurf von Urs verlängerte Sebastian den Ball mit dem Kopf in Richtung Tor, wo er schließlich von einem Abwehrspieler der Zeugen unglücklich über die Linie befördert wurde (47.). Damit war die Aufholjagd eröffnet. Sebastians Volleyschuss nötigte dem Keeper der Zeugen eine Klasseparade ab (50.). Nach der anschließenden Ecke war es wieder Sebastian, dessen Kopfball auf der Torlinie geklärt wurde (51.). In der 54. Minute fiel dann der vermeintliche Ausgleich, dem Schiedsrichter Capelli jedoch die Anerkennung verweigerte. Ralf hatte sich im Fünfmeterraum etwas zu robust Platz verschafft, bevor er einköpfte. Große Aufregung gab es dann wenig später, als Sebastian an der Strafraumgrenze von seinem Gegenspieler mit gestrecktem Bein besorgniserregend umgesäbelt wurde. Capelli verzichtete in dieser Szene auf den fälligen Pfiff, was Tresen-Trainer Frank über die Grenze seiner Frustrationstoleranz trieb. Wort- und gestenreich verließ er die Coaching-Zone, vergaß dort in der Hektik seine gute Erziehung und erkundigte sich lautstark nach dem Gesundheitszustand des Spielleiters. Capelli bewies in dieser Szenen Regelkenntnis und winkte folgerichtig mit der roten Karte (57.). Ein unrühmlicher Zwischenfall, der das Offensivspektakel des Tresen aber nur kurz unterbrach. Als Mann des Ausgleichs trat wenig später Daniel in Erscheinung. Nach einer strammen Flanke von Sebastian kreuzte er in Seitfallzieher-Position im Strafraum auf und zimmerte die Kugel an den Innenpfosten, von wo sie ins Tor absplitterte (59.). Ein phantastischer Treffer, den wohl auch Gottes Sohn, seines Zeichens selbst ausgebildeter Zimmermann, nicht besser hinbekommen hätte. Auch Zeugen Yeboahs waren sichtlich beeindruckt. Und das am ersten Advent! Der vorweihnachtliche Spielrausch des Tresen kulminierte schließlich im 3:2 in der 65. Minute. Nach einem schönen Doppelpass lupfte Daniel den Ball gefühlvoll in den Strafraum. Sebastian reckte seine Brust in die Flugbahn und leitete das Leder zu Klaus weiter. Der Stürmer, der das optische Übergewicht des Tresen idealtypisch verkörperte, entschied sich zur Direktabnahme und ließ dem Torwart nicht einmal die Zeit für einen Reflex. Auch nach der Führung war der Tresen die aktivere Mannschaft, vergab aber mehrfach die Vorentscheidung. In der Schlussphase, als Sebastian wegen wiederholtem Foulspiel mit einer Zeitstrafe belegt wurde, warfen die Zeugen nochmal einiges nach vorn. Klare Chancen wurden allerdings nicht herausgespielt. Einen allerletzten Aufreger hielt die 90. Minute noch bereit. Nach einer Ecke wurde David im eigenen Strafraum der Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen. Die Zeugen forderten Strafstoß, doch Capellis Pfeife war nur noch einmal zu hören: Beim Schlusspfiff.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit trotzte der Tresen den schwierigen Platzverhältnissen sogar spielerische Glanzpunkte ab und sprang mit zwölf Punkten an die Tabellenspitze. Die Zeugen stehen weiterhin ganz unten. Nach starken ersten 45 Minuten kam ihr Spiel in der zweiten Hälfte völlig ins Stocken.

 
Der (Start-)Tresen: Christian - Ralf - Carsten, Kai - Thomas, David, Ingo, Urs - Holger - Daniel, Klaus

Joker: Frank, Markus, Andy, Ron, Sebastian, Julian


Tore: 0:1 Wynalda (16., Peschel)

         0:2 Stickroth (38., Michalke)

         1:2 Kracht (47., Eigentor, Sebastian)

         2:2 Daniel (56., Sebastian)

         3:2 Klaus (69., Sebastian)

 

Weiter weiße Weste ----------------- Dynamo Tresen - Feine Kerle Köln --- Bunteliga Gruppe B - 14.11.2009

Durch ein hart erkämpftes 3:2 (3:0) gegen Feine Kerle Köln etablierte sich Dynamo Tresen in der Spitzengruppe der Liga. Der Aufsteiger überzeugte in der ersten Halbzeit durch fast optimale Chancenverwertung und ging deutlich in Führung. In einer kuriosen Schlussphase kamen die Feinen Kerle aber fast noch zum Ausgleich.

Am dritten Spieltag rotierte das Trainergespann des Tresen die Mannschaft so stark durcheinander, dass es selbst Ottmar Hitzfeld schwindelig geworden wäre. Insgesamt sechs Startelf-Änderungen waren in den Spielberichtsbogen einzutragen. Christian konnte nach auskuriertem Rückenleiden zwischen die Pfosten rücken. Sein Vertreter Kai wechselte dafür aufs Feld und bildete mit Bolze die Innenverteidigung. Die doppelte Sechs bildeten Ingo und Schenki. Mit Daniel und Klaus ging außerdem ein neues Sturmduo auf Torejagd. Carsten und Andy nahmen vorerst auf der Bank Platz. Reiner und Henrik standen auf eigenen Wunsch nicht im Kader, Peter (Kreuzbandriss) und Urs (OP) fehlten verletzungsbedingt.

Bei interessanten Bodenverhältnissen entwickelte sich von der ersten Minute ein jahnwiesentypisches Kampfspiel mit beidseitig großem Investment. Schon nach sieben Minuten wurde dem Tresen die Führung quasi auf dem Silbertablett serviert. Ein FKK-Verteidiger glitt auf dem rar gesäten Grün aus, so dass Daniel dessen Ball übernehmen und zum 1:0 in die Maschen schieben konnte. Die Feinen Kerle erhöhten nun die Schlagzahl, verschwendeten aber beste Gelegenheiten. In der 20. Spielminute lag der als Fernschuss deklarierte Ausgleich besonders deutlich in der Luft. Doch Tresen-Keeper Christian bekam noch seine Hand an die Kugel und parierte per Fingerspitze auch den Nahdistanz-Nachschuss. Der Tresen tat nur wenig für die Offensive, war aber effektiv. Mitten in der Drangphase der Feinen Kerle verwickelte ein Steilpass von Klaus die FKK-Defensive in  eine abermals unglücklich anmutende Interaktion aus Verteidiger, Boden und Ball. Wieder war Daniel frei durch und ließ dem Torhüter zum zweiten Mal keine Abwehrchance. Mit der doppelt glücklichen Führung im Rücken spielte der Tresen nun engagiert nach vorne. Nach einem Flankenlauf über links leistete man sich sogar den Luxus, in Person von Thomas einen Ball am langen Pfosten vorbei zu zirkeln (30.). Zählbarer machte es Abwehrchef Volker zehn Minuten vor der Pause. Eine von Daniel an die Latte geköpfte Freistoßflanke tackelte er rustikal über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich das erwartete Bild: Die Feinen Kerle rannten an, doch die Abwehr des Tresen stand gut sortiert und auch die Konter wurden besser ausgespielt. Allerdings war dem Tresen die Kaltschnäuzigkeit der ersten Hälfte abhanden gekommen. Auch ernsthafteste Versuche von Klaus, Holger und Kai endeten entweder an den Torpfosten oder am Körper des guten Keepers. Nach Holgers Schuss an die Unterkante der Latte entstand sogar kurz der Eindruck, knapperes Scheitern sei generell unmöglich (71.). Doch als Christian im Strafraum ein hoher Ball aus den Fingern vor die Füße des Stürmers tropfte, ließen sich die Feinen Kerle spontan zu einer Neudefinition der Begrifflichkeit „knappes Scheitern“ hinreißen. Statt einzuschieben knallte der FKK-Angreifer seinem, auf der Torlinie fast schon jubelnden, Sturmkollegen das Spielgerät kurzerhand an den Arm. Von dort drehte es sich geschmeidig um den Pfosten (74.). Nach diesem Anblick hätte wohl nicht mal die Sportwetten-Mafia einen Pfifferling gegen einen „zu Null-Sieg“ des Tresen gesetzt, der die Geschehnisse ähnlich interpretierte und das Spiel dem Ende entgegen schaukelte. Als Schiedsrichter Winzen in der 87. Minute auf aussichtsreichen Freistoß für die Feinen Kerle entschied, nutzte man die Gelegenheit zur deutsch-deutschen Geste. Statt eines Schutzwalls wurde eine kleine, brüchige Tresen-Mauer nominiert, die der flach geschossene Ball womöglich untertunnelte. Auch Christian bekam den kugelrunden Delinquenten nahe des rechten Grenzpfostens nicht mehr zu fassen. FKK warf in den letzten Minuten alles nach vorne und wurde schon beim nächsten Angriff belohnt. Ein Schuss aus 15 Metern halbrechter Position schlug unhaltbar im langen Eck ein (89.). Plötzlich stand es nur noch 3:2.  Der Tresen versuchte zwar verzweifelt, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. In der Nachspielzeit bedurfte es aber puren Glücks, um den Sieg zu retten, als ein Distanzschuss der Feinen Kerle nur ans Lattenkreuz segelte.

Insgesamt ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für den Tresen, der wenigstens eine Halbzeit lang effizient spielte. Bereits der dritte Liga-Sieg in Folge für den Aufsteiger.

 

Der (Start-)Tresen: Christian - Volker - Kai, Bolze - Thomas, Schenki, Ingo, Ron - Holger- Daniel, Klaus

Joker: Andreas, Carsten, Ralf, Andy, Johannes, Markus, Julian, Frank

 

Tore: 1:0 Daniel (7.)

         2:0 Daniel (21., Klaus)

         3:0 Volker (35., Daniel)

         3:1 Spörl (87.)

         3:2 Weetendorf (89., Bäron)

 

 

Spitzenreiter ----------------- Dynamo Tresen - Torpedo Eisen --- Bunteliga Gruppe B - 27.09.2009

Aufsteiger Dynamo Tresen präsentierte sich auch am zweiten Bunteliga-Spieltag in guter Frühform und bezwang den Favoriten Torpedo Eisen mit 3:0 (1:0). Nach Sebastians Zaubertor zum 1:0 dominierte der Tresen die Partie, stand defensiv sicher und legte in der zweiten Hälfte auch offensiv deutlich zu.

Die erste Überraschung des Tages lieferte bereits der Blick auf die Mannschaftsaufstellung des Tresen. Trotz des glorreichen Saisonauftakts änderte das Trainergespann die Startelf gleich auf sechs Positionen und nahm beim Aussortieren keine Rücksicht auf große Namen. Toptorjäger Klaus und Mitteldfeldmotor Schenki standen nach verbalen Entgleisungen im Abschlusstraining gar nicht erst im Kader. Nach Partyeskapaden am Vorabend rotierte kurzfristig auch David vom Spielberichtsbogen. Sebastian musste wegen Unpünktlichkeiten zunächst mit der Bank vorlieb nehmen. Außerdem fehlten Ingo (aus privaten Gründen verreist) und der angeschlagene Torwart Christian (Verdacht auf Rippenprellung). Neu ins Team rückten Carsten als Innenverteidiger, Ron, Andy, Thomas im Mittelfeld und das Sturmduo Peter und Reiner. Im Tor genoss notgedrungen die etatmäßige Nummer drei Kai das Vertrauen.

Der neu zusammen gewürfelte Tresen fand gegen den Vorjahresdritten erwartungsgemäß schwer in die Partie. Offenbar war den Blitzstartern des letzten Spieltags diesmal schon beim Aufwärmen ein beträchtlicher Teil des tückischen Jahnwiesen-Sandes ins Getriebe geraten. Während der Tresen noch im Standgas herumfuhrwerkte, schaltete Eisen sofort in den Vorwärtsgang und erarbeitete sich Feldvorteile. Doch auch die Torpedos brannten nicht gerade ein Offensivfeuerwerk ab und stellten die Tresenabwehr nur vor geringfügige Probleme. Ein Distanzschuss knapp neben den rechten Pfosten war die beste Gelegenheit des Favoriten in den ersten zwanzig Minuten. In der Folge wagte auch der Tresen erste zaghafte Angriffsbemühungen. Doch der wichtigste Impuls der ersten Hälfte ging bezeichnenderweise nicht vom Spielfeld, sondern von der Seitenlinie aus. Tresen-Trainer Frank begnadigte kurzerhand den unpünktlichen Sebastian und brachte mit ihm schon in der 25. Spielminute den ersten Joker. Keine zehn Minuten Später zahlte der reumütige Stürmer das Vertrauen auf ganz spezielle Art zurück. Tief in der eigenen Hälfte gelangte er an das Leder und startete einen Sololauf der Kategorie „Tor des Jahres“. Bei seinem 50 Meter-Slalom reihte er einen Haken an den nächsten, verzichtete klug auf den sprichwörtlichen Haken zuviel und schoss das Spielgerät einfach mitten durch den verdutzten Eisen-Torwart hindurch. Die Torpedos revanchierten sich postwendend mit einem brandgefährlich aufs Tor geschossenen Anstoß. Keeper Kai, der sich zum repräsentativen Torjubel weit aus dem Gehäuse gewagt hatte, konnte dem Ball nur noch mit zur Schau gestellter Langeweile beim Überqueren der Latte zuschauen. Glück für den Tresen, der die Führung mit in die Pause nehmen konnte.

Wer nun im zweiten Abschnitt stürmische Torpedos erwartet hatte, sah sich jedoch getäuscht. Der Tresen agierte gut ausbalanciert und stellte schon im Mittelfeld die Passwege zu. Die Defensivreihe um Libero Volker hatte wenig Mühe, konnte viele Bälle einfach ablaufen und leitete schnelle Konter ein. Chancen ergaben sich zwangsläufig, doch Holger zielte zu ungenau (55.) und Peter und Sebastian verpassten eine Flanke vom linken Flügel denkbar knapp (60.). In der 65. Spielminute erhöhte der Tresen dann auf 2:0. Andy ergatterte im Mittelfeld den Ball, legte ihn Ron in den Lauf, der noch ein paar Schritte ging und von der Strafraumgrenze die Kugel mit seinem schwächeren linken Fuß ins kurze Eck laserte. Torpedo Eisen forcierte daraufhin reflexartig seine Offensivbemühungen, kam aber kaum bis zum Strafraum durch und versuchte es mit unpräzisen Fernschüssen. Zählbares gelang ihnen dabei nicht, außer dem Aufstocken des Verwarnungskartenkontos von null auf eins, als Holger rüde von den Beinen geholt wurde (69.). In einem ansonsten sehr fairen Spiel gelang dem Tresen dann zehn Minuten später die Entscheidung. Der eingewechselte Frank scheiterte mit einem Heber noch am Eisen-Torwart. Im anschließenden Strafraumgetümmel konnte Sebastian nur mit unlauteren Mitteln vom Ball getrennt werden. Schiedsrichter Winzen entschied auf Strafstoß. Sofort schnappte sich Peter den Ball, schickte den Torwart in die falsche Ecke und verwandelte verantwortungsvoll halbhoch halblinks.

Über die gesamte Spieldauer betrachtet ein verdienter Sieg des Tresen, der nach dem Führungstor aufblühte und Torpedo Eisen hölzern wirken ließ. In der noch wenig aussagekräftigen Tabelle springt Dynamo Tresen punkt- und torgleich mit den Graskloppers auf die Spitzenposition.

 

Der (Start-)Tresen: Kai – Volker – Carsten, Henrik – Thomas, Ron, Andy, Urs – Holger – Peter, Reiner

Joker: Andi, Frank, Sebastian

 

Tore: 1:0 Sebastian (35.)

         2:0 Ron (65., Andy)

         3:0 Peter (75., Foulelfmeter, Sebastian)

Bes. Vorkommnis: Der verletzte Torhüter Christian konnte sich in der Halbzeit auszeichnen, als er in einer Eins-gegen-Eins-Situation gedankenschnell den Klau eines Trainingsballes verhinderte.

Bunteligasiegerbesieger ----------------- Dynamo Tresen - FK Trimmdich --- Bunteliga Gruppe B - 06.09.2009

Mit einem verdienten 4:2 (3:1) Erfolg gegen den amtierenden Meister FK Trimmdich gelang Aufsteiger Dynamo Tresen ein Traumstart in die Saison. Durch drei wunderbar heraus gespielte Tore in der Anfangsviertelstunde stellte der Tresen die Weichen frühzeitig auf Sieg. In einer Partie auf hohem Niveau entwickelte FK Trimmdich  im Spielverlauf zwar viel Druck und kam noch auf ein Tor heran. Der Tresen behielt jedoch die Kontrolle und besann sich in der Nachspielzeit der Kunst des späten Tores. Einziger Wermutstropfen waren die verletzungsbedingten Auswechslungen von Johannes und Torwart Christian.

Beim Tresen, der diesmal im etwas defensiveren 3-5-2-Underdog-System agierte gab es im Vergleich zum letzten Test drei Änderungen in der Startformation: Kai begann in der Innenverteidigung für Andreas, Urs ersetzte den verhinderten Ron auf der rechten Seite. Im Sturm erhielt Sebastian eine Chance von Beginn. Für Peter blieb zunächst nur die Bank.

Das Spiel, das von Schiedsrichter Dieter Winzen pünktlich um kurz nach 14 Uhr freigegeben wurde, begann gleich mit einem Paukenschlag: Weiter Ball von Ingo auf den am Flügel enteilten Sebastian, dessen Hereingabe Holger unhaltbar verwandelte. Das 1:0 nach 30 Sekunden! Direkt nach Wiederanpfiff zerschnitt abermals ein feuerrotes Tresen-Trikot die babyblaue Trimmdich-Abwehrreihe. Holger bediente den aufgerückten Urs, der den Ball per Außenriss ins lange Eck jagte und die Teams nach nur zwei Spielminuten zum dritten Mal zum Anstoßpunkt schickte. Die euphorisierte Tresen-Bank rieb sich verdutzt die Augen und forderte sogleich den nächsten Treffer. Sie musste sich bis zur 13. Minute gedulden, als sich Klaus mit Ball vor dem Tor materialisierte, um nervenstark auf 3:0 zu erhöhen.

Offenbar geblendet vom eigenen Glanz schaltete der Tresen nun einen Gang zurück und konnte gegen den massiv anrennenden Meister nur noch selten für Entlastung sorgen. Die Tresen-Defensive stand jedoch passabel und vielbeinig. Im Zweifel halfen routiniert eingeforderte Abseitspfiffe und das Vertrauen in die fehlende Präzision des Gegners. Nach einer halben Stunde konnten aber selbst die Fußballgötter nichts mehr für den Tresen tun. Durch einen Einwurf mit anschließendem Direktspiel kam ein babyblauer Stürmer frei vor Christians Tor zum Abschluss. Der Keeper konnte unter dem Ball nur noch formvollendet hindurchtauchen (32.). Trimmdich hatte nun Oberwasser, doch der Tresen hielt sich bis zum Halbzeitpfiff schadlos und nutzte die Unterbrechung zur Besinnung auf die eigenen Stärken.

Folgerichtig kam der Aufsteiger im zweiten Durchgang zu den ersten klaren Gelegenheiten. Sebastian und Urs scheiterten mit sehenswerten Fernschüssen am guten Torhüter des Gegners (48.). Mit der Führung im Rücken gewährte der Tresen der FK nun gewisse Feldvorteile. Tresen-Torwart Christian kam verschiedentlich unter Beschuss. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem ausgesprochen eifrigen FK-Stürmer, musste er behandelt werden, spielte jedoch angeschlagen weiter (60.). Fünf Minuten später fiel dann der Anschlusstreffer. Ein in vielen Belangen kurioses Tor, das im Flipperautomaten besser aufgehoben gewesen wäre, als auf dem Fußballplatz. Die Kugel prallte vom Abwehrkopf zum Angreiferfuß ans Abwehrbein und von dort an die Angreiferhacke, die den Ball an den Innenpfosten schickte, von wo ihn Christian nur noch hinter die Linie bugsieren konnte. Die vorgetragene Flipper-Illusion erschien derart echt, dass Schiedsrichter Winzen davon absah, die erwähnte Angreiferhacke mit Abseits zu bestrafen. Reklamieren war zwecklos, denn selbst der Tresen weiß, dass beim Flippern seit Jahren kein Abseits mehr gepfiffen wird. Eine bittere Pille für den Aufsteiger, der in dieser Szene nicht nur ein Tor seines Vorsprungs, sondern auch den eigenen Torwart verlor. Christian musste angeschlagen vom Feld. Klaus ersetzte ihn zwischen den Pfosten und beeindruckte Mitspieler und Gegner durch die Nachdrücklichkeit, mit der er seinen heftig bedrängten Torraum befriedete (75.). Auch der eingewechselte Peter trug zur Beruhigung der Partie bei, als er im gegnerischen Strafraum abgezockt den frühen Torabschluss verweigerte und lieber Haken schlagend die Uhr runterspielte. Eine taktische Meisterleistung des Routiniers, verfügte der Tresen doch im Gegensatz zum Meister über eine prall gefüllte Auswechselbank, die danach lechzte, in der Schlussphase das Spiel zu entscheiden. Kaum hatte der Schiedsrichter die Nachspielzeit angekündigt, entwendete Sebastian dann auch am linken Flügel einem Verteidiger den Ball. Selbst vom klettenartigen Defensivstil des Gegenspielers ließ er sich nicht am tödlichen Pass hindern. Daniel war im Zentrum zur Stelle und erzielte in seinem ersten Pflichtspiel das entscheidende  4:2.

Ein verdienter Sieg des krassen Außenseiters, der nach einem Blitzstart mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Kampfkraft und Spielwitz zu gefallen wusste.

 

Der (Start-)Tresen: Christian – Volker – Kai, Henrik – David, Schenki, Ingo, Urs – Holger – Klaus, Sebastian

Joker: Carsten, Andi, Andy, Attila, Bolze, Johannes, Daniel und Peter

 

Tore:    1:0 Holger (1., Sebastian)

            2:0 Urs (2., Holger)

            3:0 Klaus (13., Holger)

            3:1 McInally (32., Schwabl)

            3:2 Kögl (65., Grahammer)

            4:2 Daniel (90+1., Sebastian)

13 gegen 13 ----------------- Dynamo Tresen - 13 Meter ohne Kopf --- Testspiel - 02.09.2009

Durch eine furiose Offensivleistung besonders in der zweiten Halbzeit gelang dem Tresen im ersten und letzen Saisonvorbereitungsspiel ein 13:0 (3:0) Kantersieg gegen 13 Meter ohne Kopf. Bei guten äußeren Bedingungen auf dem beflutlichteten Nordfeld hielt der Gegner zunächst stark mit und wurde schließlich vom berauschten Tresen mit exzellenter Chancenverwertung bestraft.

Nach der knallharten Saisonvorbereitung, in der sich die Tresenführung teilweise weit aus dem Transferfenster gelehnt hatte, gab man einigen wenigen Fans nun Gelegenheit, das neue Mannschaftsgefüge in einem Wettspiel gegen den Zweitligisten 13 Meter ohne Kopf zu beobachten. Um den Spagat zwischen Tradition und Moderne möglichst elegant aussehen zu lassen, stellte der Tresen eine Startelf aus alten, ehemaligen und brandneuen Akteuren auf. Gemeinsam sollte versucht werden, das angestaubte 3-5-2-System in neuartigem Glanze erscheinen zu lassen.

Schenki war es vorbehalten, dieses womöglich etwas zu fußballphilosophisch verklausuliert vorgetragene Anliegen des Trainerstabs in die Tat umzusetzen. Nach 25 ereignisarmen Minuten hielt er seinen Kopf in Richtung eines Flankenballs und schickte ihn durch eine scheckheftgepflegte Nickbewegung zum 1:0 in die Maschen. Der Premieren-Torschütze bereicherte nicht nur das Trefferkonto, sondern fügte der symbolischen Strahlkraft des Abends eine weitere Facette hinzu: Der Tresen spielt neuerdings mit Köpfchen!

Die erste gemeinschaftliche Tresen-Torjubeltraube der Saison war zudem ungemein wertvoll für den Mannschaftsgeist. Von einer Sekunde zur nächsten wurde der Tresen zur gut integrierten Truppe, der sehr vieles gelang. Zwei weitere Tore vor der Pause und ungefähr zehn nach dem Wechsel schraubten das Ergebnis in schwindelerregende Höhen.

 

Der (Start-)Tresen: Christian – Volker – Andreas, Henrik – Ron, Schenki, Ingo, David – Holger – Klaus, Peter

Joker: Frank, Kai, Johannes, Andy, Attila, Sebastian, Urs,

 

Tore (teilweise Schätzwerte):

3 x Klaus

2 x Peter

2 x Sebastian

2 x Schenki

2 x Johannes

1 x Ingo

1x Kai

Bes. Vorkommnis: Der Tresen wähnte sich nach dem Spiel minutenlang als 12:0-Sieger, bis Schiedsrichter Winzen ihnen zu  13 Toren gratulierte. Mehr noch als sonst gilt in diesem Fall: Der Schiedsrichter hat immer Recht!